Unsere Aktivitäten

Der zweite RegioSalon am 17. April 2026 in Düsseldorf

RegioSalon

Am 17. April 2026 kamen knapp 100 Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung der Netzwerkpartner zum RegioSalon 2026 zusammen. Foto © Julia Reschucha

Ein schöner Erfolg: Unser zweiter RegioSalon im NRW-Forum in Düsseldorf

Am 17. April 2026 kamen knapp 100 Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung der Netzwerkpartner zum RegioSalon 2026 zusammen, um unter dem Titel „RaumGewinn – der Bauturbo im Spannungsfeld zwischen Wohnraumbedarf und Flächensparen“ das hochaktuelle Thema des im letzten Jahr von der Bundesregierung beschlossenen Bauturbos zu diskutieren.

Im Namen der Landeshauptstadt Düsseldorf begrüßten der Amtsleiter des Amts für Stadtplanung, Kai Fischer, in Person sowie die Dezernentin Cornelia Zuschke per Videobotschaft die Anwesenden. Schon in den einleitenden Worten wurden die wichtigen Fragen zum Thema aufgeworfen: Wie kann der Bauturbo helfen, den Wohnungsnotstand zu bekämpfen und Flächengewinn in der Abwägung zwischen Dichte und Freiflächenerhaltung zu erreichen? Und wie gelingt eine vorrausschauende und nachhaltige Umsetzung?

Zwei Referenten zum Thema

In seinem einführenden Vortrag „Stadtregionen im Spannungsfeld zwischen Wohnraumbedarf und Flächensparen“ beleuchtete Herr Dr. Sebastian Eichhorn vom Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung aktuelle Entwicklungen und leitete zentrale Handlungsbedarfe ab. Deutlich wurde: Bauen und Wohnen entwickeln sich zunehmend zu einer finanziellen Herausforderung – nicht zuletzt aufgrund hoher Bauzinsen und steigender Mieten. Gleichzeitig übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum weiterhin das nur langsam wachsende Angebot, sowohl bundesweit als auch in den Netzwerkkommunen. Insbesondere in Großstädten und urbanen Regionen führt das anhaltende Bevölkerungswachstum zu einem steigenden Bedarf an neuem Wohnraum.
Parallel dazu liegt die Flächenneuinanspruchnahme nach wie vor deutlich über den angestrebten Zielwerten. Ein großer Teil der neu genutzten Flächen entfällt auf Einfamilienhäuser im Außenbereich, während bezahlbarer Wohnraum vor allem in innerstädtischen Lagen dringend benötigt wird. Dr. Eichhorn machte damit die zentrale Herausforderung deutlich: den Ausgleich zwischen notwendiger Wohnraumschaffung und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Fläche. Um diese Spannungen zu bewältigen, sind eine aktive kommunale Bodenpolitik, die Stärkung der qualitätsvollen Innenentwicklung sowie eine intensivere interkommunale Zusammenarbeit entscheidend. Nur so lassen sich Zersiedelung und Fehlentwicklungen langfristig vermeiden.

Unter dem Titel „Die neu geschaffenen Befreiungs- und Abweichungsmöglichkeiten – Rechtliche Grundzüge zu §§ 31 Abs. 3, 34 Abs. 3b, 246e BauGB – der sog. Bauturbo“ erläuterte Herr Prof. Dr. Olaf Bischopink von Baumeister Rechtsanwälte die rechtlichen Grundlagen des Bauturbos. Das Gesetz fügt sich in die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung von 2025 festgelegten Ziele, Wohnen bezahlbar, verfügbar und umweltverträglich zu gestalten und die Entstehung von Wohnraum insbesondere durch eine Entbürokratisierungsoffensive zu unterstützen. Entgegen der häufig in der Presse kommunizierten Meinung, dass der Bauturbo dazu führt, dass Kommunen Bauvorhaben unproblematisch genehmigen können, „wenn sie nur wollen“, betonte Prof. Bischopink, dass das Gesetz in der Umsetzung doch komplizierter ist. Herr Prof. Bischopink stellt die einzelnen Paragrafen des sogenannten Bauturbos mit seinen Chancen und Herausforderungen dar. Wie genau verschiedene Formulierungen der Paragraphen dann tatsächlich verstanden werden sollen und wie diese in der Umsetzung gehandhabt werden, „muss die Praxis zeigen und werden die Gerichte entscheiden“, wie Prof. Bischopink immer wieder erwähnte.

Blitzlichtrunde

Im Anschluss an die beiden Fachvorträge stellten die Beigeordneten der Netzwerkkommunen ihre jeweiligen Ansätze zur Umsetzung des „Bauturbos“ vor.
In der Blitzlichtrunde wurde deutlich, dass die Kommunen – je nach ihren jeweiligen Rahmenbedingungen – sehr unterschiedliche Wege zur Umsetzung einschlagen. In der anschließenden, für das Plenum geöffneten Fragerunde zeigte sich zudem, dass insbesondere Fragen zur konkreten Auslegung einzelner Regelungen sowie zu den ökologischen und sozialen Auswirkungen des „Bauturbos“ im Fokus der Teilnehmenden aus Politik und Verwaltung standen.

Der zweite RegioSalon
Der zweite RegioSalon
Der zweite RegioSalon
Der zweite RegioSalon
Impressionen vom NRW-FORUM, © NRW-FORUM, © RegioNetzWerk
RegioSalon

REGIOSALON 01

Gelungener Auftakt

Mehr als 80 Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung kamen am Freitag, 21. März 2025, im Gare du Neuss zusammen, um sich über die Zukunft von Freiräumen in der Region auszutauschen.

RegioSalon

REGIOSALON 02

Eine Veranstaltung für Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung.

Der zweite RegioSalon im April in Düsseldorf

Der zweite RegioSalon am 17. April 2026 in Düsseldorf

In diesem Jahr treffen wir uns im schönen Ambiente des NRW-Forums in Düsseldorf und widmen uns den aktuellen Fragestellungen rund um den „Bauturbo“. Wir bieten informative Vorträge und viel Raum für einen regionalen Erfahrungsaustausch über die Chancen und Herausforderungen für unsere Kommunen unter dem Titel:

RaumGewinn – der Bauturbo im Spannungsfeld 
zwischen Wohnraumbedarf und Flächensparen.

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Wir freuen uns, Sie am
Freitag, 17. April 2026 um 15:00 Uhr begrüßen zu dürfen.
Mehr zum 2. RegioSalon

Ein schöner Erfolg: 
Unser zweiter RegioSalon im NRW-Forum in Düsseldorf

RegioSalon

Am 17. April 2026 kamen knapp 100 Vertreter:innen aus Politik und Verwaltung der Netzwerkpartner zum RegioSalon 2026 zusammen, um unter dem Titel „RaumGewinn – der Bauturbo im Spannungsfeld zwischen Wohnraumbedarf und Flächensparen“ das hochaktuelle Thema des im letzten Jahr von der Bundesregierung beschlossenen Bauturbos zu diskutieren.

Unsere Ziele in Kürze

  • Kommunale Herausforderungen mit regionalen Strategien bewältigen
  • Siedlungsentwicklung und Mobilität, Klimaschutz und Energiewende in Einklang bringen
  • Sektorale Projekte integriert bearbeiten
  • Kommunale Projekte an regionalen Qualitätskriterien orientieren
  • Nachhaltigkeit als Querschnittsthema
  • Zukunftsthemen gemeinsam bearbeiten
  • Gemeinsam und regional mutiger sein!
 
Der Film zu unserem Handeln.

Unsere neue Struktur

Das RegioNetzWerk hat sich 2024 neu aufgestellt. Es wurde eine Geschäftsstelle mit Steuerungs- und Koordinierungsfunktion eingerichtet, die sich um alle Themen, Veranstaltungen und Aktivitäten kümmert.

Geschäftsstelle


Zur Begleitung, Organisation und fachlichen Unterstützung des RegioNetzWerks ist seit 2024 eine Geschäftsstelle eingerichtet. Die Geschäftsstelle steuert das Netzwerk und seine Arbeit. Sie ist inhaltlicher Impulsgeber und bereitet die Arbeit der verschiedenen Ebenen inhaltlich vor, ist Antenne für neue Entwicklungen und recherchiert Förderangebote, hält Kontakt zu den relevanten Ministerien und der Bezirksregierung. Aufgabe der Geschäftsstelle ist die Weiterentwicklung des qualifizierten interkommunalen und regional arbeitenden Netzwerks. Die Geschäftsstelle organisiert Veranstaltungen, Plattformen, Projektgruppen und referiert in Gremien. 

Das Team der Geschäftsstelle

Geschäftsstellenleitung: Ursula Mölders, umoelders@regionetzwerk.net

c/o Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH, verantwortlich für Gesamtorganisation, Team RegioNetzWerk, BeigeordnetenKonferenz, Zukunftskonzept, Veranstaltungen und Öffentlichkeit, Projektgruppen Mobilität, Begleitung der Plattformen, Newsletter

Stellvertretung: Dr. Bettina Lelong, blelong@regionetzwerk.net

c/o Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH, verantwortlich für die Plattformen Freiraum und Klima sowie den RegioSalon, Unterstützung der Geschäftsstellenleitung

Fachkollegin: Andrea Fromberg, afromberg@regionetzwerk.net

c/o Planungsbüro VIA, verantwortlich für die Themen der nachhaltigen Mobilität gemeinsam mit Frau Mölders

Fachkollege: Philipp Klever, pklever@regionetzwerk.net

c/o Planungsbüro enumion, verantwortlich für die Themen Energie und Umwelt

Grafik: Bärbel Rispler, brispler@regionetzwerk.net

c/o Rispler&Rispler Designer PartG, Print und digitale Medien, Webseite, Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit

 
Team RegioNetzWerk


Das „Team RegioNetzWerk“ ist die fachliche Steuerungseinheit, in der jeweils ein bis zwei Vertreter:innen der Netzwerkpartner vertreten sind, zumeist aus den Fachbereichen der Stadtentwicklung und/oder Mobilität. Das Team trifft sich ca. vier Mal im Jahr. Hier werden die AGs, Plattformen, und Veranstaltungen entweder geplant, oder es wird aus ihnen berichtet. Zudem werden aktuelle Themen der regionalen Siedlungs- und Mobilitätentwicklung mit der Frage diskutiert: Welche aktuellen Themen und Herausforderungen ergeben sich aus Ihrer kommunalen Sicht, die wir sinnvollerweise regional diskutieren und bei denen wir regionale Abstimmung brauchen bzw. regionale Lernwerte erkennen?

RegioSalon

Das „Team RegioNetzWerk“ ist die fachliche Steuerungseinheit, in der jeweils ein bis zwei Vertreter:innen der Netzwerkpartner vertreten sind, zumeist aus den Fachbereichen der Stadtentwicklung und/oder Mobilität.

BeigeordnetenKonferenz


In der BeigeordnetenKonferenz treffen sich alle Beigeordneten oder Dezernent:innen zwei bis drei Mal im Jahr. Hier wird strategisch beraten, welche neuen Themen und Projekte von regionaler Bedeutung sind. Ebenso werden die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Arbeitsprozess zurückgespiegelt. Wichtig ist die BeigeordnetenKonferenz, weil sie die Kolleg:innen motiviert, sich an der fachlichen Diskussion zu beteiligen – alles im Sinne einer regionalen Abstimmung.

RegioSalon

Beigeordnete und Amtsleitungen treffen sich zwei Mal im Jahr.

RegionalPolitische Sprecher:innen

Jede Kommune und der Kreis bestimmen RegionalPolitische Sprecher:innen in den relevanten Ausschüssen. Die RegionalPolitischen Sprecher:innen haben in den Fraktionen, Ausschüssen und weiteren Gremien die regionale „Brille“ auf, sie behalten die Interessen der Region im Blick und bringen sie immer wieder in die Diskussionen ein.

Wir stellen uns vor

Das RegioNetzWerk ist ein informeller Zusammenschluss aus sieben Partnern, die gemeinsam an integrierter Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung arbeiten. Die Netzwerkpartner sind von Nord nach Süd die Städte Duisburg, Krefeld, Ratingen, Meerbusch, Düsseldorf und Neuss sowie der Kreis Mettmann. Entstanden ist das Netzwerk aus dem Wettbewerb StadtUmland.NRW 2016, bei dem Metropolen mit ihren Umlandkommunen gemeinsame Siedlungs- und Mobilitätsprojekte und 
 -aktivitäten auf den Weg bringen sollten.

Kernziel des Netzwerks ist bis heute das Finden von Lösungen für die Themen Wohnraumknappheit, Flächenverfügbarkeit und Mobilitätswende. Und das regional abgestimmt und integriert!

Konkret heißt das: wir arbeiten an neuen Siedlungsentwicklungsprojekten, die nicht nur Wohnraum für eine Kommune, sondern für die ganze Region bieten. Die neue Entwicklungsfläche wird optimal an den schienengebundenen ÖPNV und Radwege angeschlossen, um MIV-Pendlerströme zu reduzieren. Darüber hinaus werden wir uns zukünftig aber auch um die aktuellen Herausforderungen der Zeit kümmern – von der Klimafolgenanpassung bis zur Entwicklung von Bestandsquartieren. Arbeitsgruppen arbeiten zu ganz konkreten Mobilitätsprojekten – vom Radweg zwischen Stadt A und B bis hin zu neuen Schienenprojekten – und erleichtern die Kommunikation über die Stadtgrenzen hinaus.

Das RegioNetzWerk hat sich 2024 neu aufgestellt. Es wurde eine Geschäftsstelle mit Steuerungs- und Koordinierungsfunktion eingerichtet, die sich um alle Themen, Veranstaltungen und Aktivitäten kümmert. Die Struktur und die Gremien des RegioNetzWerks finden Sie hier.

Im Newsletter des RegioNetzWerks werden wir in den nächsten Jahren regelmäßig über unsere Arbeit oder spannende Themen der regionalen Entwicklung berichten. Melden Sie sich gerne hier an.

Unsere Aktivitäten zu den Projektgruppen (PG) zur nachhaltigen Mobilität, den RegioNetzWerk-Plattformen und den RegioSalon finden Sie hier.

Basis unserer Arbeit ist das Zukunftskonzept aus dem Jahr 2017, das von allen Stadträten und dem Kreistag mitgetragen wird; die Stadt Neuss ist erst seit 2024 Partnerin des Netzwerks. Nach einer Evaluation wurde 2023 ein Strategiekonzept erarbeitet, das die Arbeit des RegioNetzWerks neu ausrichtet. Aufgrund der vielen neuen Themen wird das Zukunftskonzept im Jahr 2025 auf Basis des Strategiekonzepts aktualisiert. Selbstverständlich finden Sie es dann auch hier.

Die neue Geschäftsstelle RegioNetzWerk, v. l. n. r.: Ursula Mölders, Andrea Fromberg, Bärbel Rispler, Philipp Klever, Dr. Bettina Lelong

Die neue Geschäftsstelle RegioNetzWerk, v. l. n. r.: Ursula Mölders, Andrea Fromberg, Bärbel Rispler, Philipp Klever, Dr. Bettina Lelong